Danach
Beantworten die Kuscheltrainer (meist ein Mann und eine Frau) etwaige
Fragen der bis zu 20 Gäste.
Es folgt eine Aufwärmphase mit
angeleiteten spielerischen Übungen um sich auf einander einzustimmen
und sich zu lockern. Unter anderem wird im Rollenspiel geübt, „Ja“
und vor allem auch „Nein“ zu sagen und ein „Nein“
auch auszuhalten.
Nach
etwa einer Stunde wird es ernst, oder besser gesagt lustig, denn nach
der Aufwärmphase ist die Stimmung gelöst und natürlich darf wie auf
jeder Party auch gelacht und gealbert werden. Das große Kuscheln
kann beginnen. Angenehmes Licht, ein liebevoll gestalteter Raum, unaufdringliche
Musik, viele Matratzen, Kissen und Wohlgerüche regen die Sinne an.
Die Gäste tauchen so in eine wohlige Atmosphäre ein, in der es leicht
fällt, einen jetzt schon nicht mehr ganz so fremden Menschen um die
Erlaubnis zum Kuscheln zu bitten. Auch ein „Nein“ lässt
sich in dieser Umgebung leicht wegstecken, denn das nächste „Ja“
unter Menschen mit gleichen Bedürfnissen ist hier sicherlich nicht
weit. Das Einverständnis vorausgesetzt, kann für die nächsten anderthalb
Stunden nach Herzenslust gekuschelt werden – zu zweit, zu dritt,
zu mehreren. Man kann, muss aber nicht den ganzen Abend mit dem selben
Partner oder der selben Gruppe verbringen.
Zum
Ausklang können sich die Teilnehmer in einer
kurzen Runde über das Erlebte austauschen. Manche Gäste sind im besten
Sinne des Wortes sprachlos. Sie wollen nichts sagen und nur den wohlig-warmen,
erfüllten Zustand von Vertrauen und Geborgenheit genießen in dem sie
sich gerade befinden. Andere, die vielleicht das erstemal ein Kuschelpartie
besucht haben und zu Anfang noch mit einem etwas „mulmigen Gefühl“
gekommen sind, erzählen immer wieder, wie erstaunt sie sind, dass
es eigentlich ganz einfach ist „nur so“ zu kuscheln.